Pressemeldungen
6. April 2011 - Frühjahrstagung der Schulleiter in Hamburg als PDF herunterladen
Frühjahrstagung der Schulleiter in Hamburg
Schulsenator Ties Rabe beim ASD
Vom 7. – 9.April 201 findet die Frühjahrstagung des ASD (Allgemeiner Schulleitungsverband Deutschlands) in Hamburg statt. Der Hamburger Verband VHS (Verband Hamburger Schulleitungen) richtet die Tagung aus. Neben dem Gedankenaustausch über die bildungspolitische Entwicklung in den Bundesländern stehen die Themen Förderalismus und Inklusion im Mittelpunkt der Tage.
Hamburgs neuer Schulsenator Ties Rabe wird am Donnerstag, 7.4.11, um 17 Uhr in der Aula des Landesinstituts zu den Schulleitern sprechen.
(Felix-Dahn-Straße 3, 20357 HH).
Im Anschluss findet ein Pressegespräch des Vorstandes statt.
Kontakt:
Ulrich Mumm, 0160/ 96 64 45 43
Schulsenator Ties Rabe beim ASD
Vom 7. – 9.April 201 findet die Frühjahrstagung des ASD (Allgemeiner Schulleitungsverband Deutschlands) in Hamburg statt. Der Hamburger Verband VHS (Verband Hamburger Schulleitungen) richtet die Tagung aus. Neben dem Gedankenaustausch über die bildungspolitische Entwicklung in den Bundesländern stehen die Themen Förderalismus und Inklusion im Mittelpunkt der Tage.
Hamburgs neuer Schulsenator Ties Rabe wird am Donnerstag, 7.4.11, um 17 Uhr in der Aula des Landesinstituts zu den Schulleitern sprechen.
(Felix-Dahn-Straße 3, 20357 HH).
Im Anschluss findet ein Pressegespräch des Vorstandes statt.
Kontakt:
Ulrich Mumm, 0160/ 96 64 45 43
9. September 2010 - Fusion - Infusion - Konfusion als PDF herunterladen
Fusion – Infusion – Konfusion
oder: Die Reform entlässt ihre Kinder
Da gab es einen großen Reformgedanken in Hamburg: die Grundschulen sollten größer (Primarschule), die Gesamtschulen kleiner (Stadtteilschule) und die Gymnasien kürzer (6-stufig) werden. Da die Primarschulen nicht nur um zwei Jahrgänge wachsen, sondern auch inhaltlich neu orientiert werden sollten, waren auch Fusionen zwischen verschiedenen Standorten vorgesehen, geplant und auch schon organisiert worden.
Es ist ganz klar: wenn aus zwei Standorten einer wird, braucht man auch nur einen Elternrat, eine Lehrer- und Schulkonferenz und auch nur einen Schulleiter oder eine Schulleiterin. So hatten sich manche Schulleiter in Erwartung des sicheren Reformerfolges entweder entpflichten, in den vorzeitigen Ruhestand versetzen lassen oder andere Aufgaben gefunden.
Wie bekannt fand kurz nach Beginn der Sommerferien eine Volksabstimmung statt, die anders ausging als allseits erwartet.
Nun hätte man annehmen können, dass die eingeleiteten und auch von den Gremien gewollten Fusionen weiter Bestand haben würden, nicht nur der inhaltlichen Arbeit wegen, sondern auch deshalb, weil bei einer ‚Wiederenteinigung’ so mancher Standort ohne Lehrer- und Schulkonferenz und ohne Schulleiter dastehen würde. Aber genau diese ungewöhnliche und rätselhafte Entscheidung wurde am 6. September durch die Fraktionen im Hamburger Rathaus gefällt. In Folge dieses tollkühnen Husarenrittes stehen nun 45 Schulen, die noch nicht Primarschule, aber auch noch nicht wieder Grundschule sind, ohne Schulleitung und ohne vollständige Gremien da und fragen sich, warum sie für diese Fusionen eigentlich gekämpft haben und ob Konfuzius nicht doch heimliches Mitglied in der Hamburger Bürgerschaft ist.
Der VHS und der Grundschulverband (Landesverband Hamburg) fordert die Schulbehörde auf, sehr rasch das Verfahren zur Wahl oder Einsetzung von Schulleitungen zu veröffentlichen und die Schulleitungen bei ihrer Arbeit der Entfusionierung wirksam zu entlasten.
oder: Die Reform entlässt ihre Kinder
Da gab es einen großen Reformgedanken in Hamburg: die Grundschulen sollten größer (Primarschule), die Gesamtschulen kleiner (Stadtteilschule) und die Gymnasien kürzer (6-stufig) werden. Da die Primarschulen nicht nur um zwei Jahrgänge wachsen, sondern auch inhaltlich neu orientiert werden sollten, waren auch Fusionen zwischen verschiedenen Standorten vorgesehen, geplant und auch schon organisiert worden.
Es ist ganz klar: wenn aus zwei Standorten einer wird, braucht man auch nur einen Elternrat, eine Lehrer- und Schulkonferenz und auch nur einen Schulleiter oder eine Schulleiterin. So hatten sich manche Schulleiter in Erwartung des sicheren Reformerfolges entweder entpflichten, in den vorzeitigen Ruhestand versetzen lassen oder andere Aufgaben gefunden.
Wie bekannt fand kurz nach Beginn der Sommerferien eine Volksabstimmung statt, die anders ausging als allseits erwartet.
Nun hätte man annehmen können, dass die eingeleiteten und auch von den Gremien gewollten Fusionen weiter Bestand haben würden, nicht nur der inhaltlichen Arbeit wegen, sondern auch deshalb, weil bei einer ‚Wiederenteinigung’ so mancher Standort ohne Lehrer- und Schulkonferenz und ohne Schulleiter dastehen würde. Aber genau diese ungewöhnliche und rätselhafte Entscheidung wurde am 6. September durch die Fraktionen im Hamburger Rathaus gefällt. In Folge dieses tollkühnen Husarenrittes stehen nun 45 Schulen, die noch nicht Primarschule, aber auch noch nicht wieder Grundschule sind, ohne Schulleitung und ohne vollständige Gremien da und fragen sich, warum sie für diese Fusionen eigentlich gekämpft haben und ob Konfuzius nicht doch heimliches Mitglied in der Hamburger Bürgerschaft ist.
Der VHS und der Grundschulverband (Landesverband Hamburg) fordert die Schulbehörde auf, sehr rasch das Verfahren zur Wahl oder Einsetzung von Schulleitungen zu veröffentlichen und die Schulleitungen bei ihrer Arbeit der Entfusionierung wirksam zu entlasten.
